Mikroplastik aus landwirtschaftlichen Mulchfolien kann die Verfügbarkeit von Pestiziden im Boden verringern. In unserer Studie zeigte sich, dass Polyethylen-Mikroplastik sowohl das Insektizid Thiacloprid als auch das Fungizid Tebuconazol im Boden bindet und dadurch ihre Toxizität für Regenwürmer leicht reduziert. Chemische Analysen bestätigten, dass die Wirkstoffe in Gegenwart von Mikroplastik schlechter aus dem Boden extrahierbar waren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Mikroplastik nicht nur Bodenorganismen beeinflussen kann, sondern möglicherweise auch die Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln verändert. Damit unterstreicht die Studie, wie wichtig es ist, Wechselwirkungen zwischen Mikroplastik und weiteren Schadstoffen in Agrarböden genauer zu untersuchen.
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